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{{Galerie
|Name=Ausbreitung von ?Grüß Gott?
zu verschiedenen Zeitpunkten
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|Datei:German dialect continuum in 1900 (according to Wiesinger, Heeroma & König).png|Darstellungskarte mit den Mundarten vor dem 2. Weltkrieg

<small>Das Verbreitungsgebiet des Grußes ''grüß Gott'' bzw. in der Schweiz ''grüezi / grüess-ech'' entspricht etwa dem des (in der Karte dunkelgelb; allerdings in Deutschland ohne das sächsische Vogtland und nur östlich der ).</small>

||Das Verbreitungsgebiet der deutschen Sprache seit 1950

<small>Das Verbreitungsgebiet des Grußes ''grüß Gott'' bzw. in der Schweiz ''grüezi / grüess-ech'' entspricht etwa dem des (in der Karte grünbraun; allerdings in Deutschland ohne das sächsische Vogtland und nur östlich der ).</small>

|Datei:VerbreitungsgebietDeutscheMundarten.png|Das Verbreitungsgebiet der deutschen Sprache

<small>Das Verbreitungsgebiet des Grußes ''grüß Gott'' bzw. in der Schweiz ''grüezi / grüess-ech'' entspricht etwa dem des (in der Karte grünbraun; allerdings in Deutschland ohne das sächsische Vogtland und nur östlich der ).</small>

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'''Grüß Gott''' ist eine , seltener auch ein im , insbesondere in geprägten Ländern, aber auch im Teil von und . Der Gruß ist, mit einigen Varianten, die häufigste Grußform in Teilen Süddeutschlands, Österreichs und s.<ref name=Atlas>vgl. </ref>
Eng verwandt ist das reformiert-schweizerische bzw. ''grüess-ech''.

Form und Herkunft

''Grüß Gott'' ist eine Verkürzung aus ''grüß[e] dich Gott,'' man vergleiche etwa die Dialektvarianten ''griaß di (God)'' ?grüße dich (Gott)? oder ''griaß eich'' bzw. ''griaß (God)'' ?grüße euch (Gott)?. Es liegt damit ein Konjunktiv Präsens () vor. Semantisch wie formal kennt der gleiche Sprachraum zahlreiche Parallelkonstruktionen, beispielsweise ''behüte dich Gott'' (beim Abschied gesagt), ''helfe dir Gott'' (nach dem Niesen gesagt) oder ''vergelt?s Gott'' (danke).

Die ursprüngliche Bedeutung des Grußes ist ?möge dir Gott freundlich begegnen? Menschen aus dem nördlicheren deutschen Sprachraum kennen meist nur die Form ''grüß Gott'' ohne ''dich'' und interpretieren den Gruß fälschlich als Aufforderung, Gott zu grüßen, weshalb sie manchmal mit sarkastischen Kommentaren antworten, z. B. ''Wenn ich ihn sehe; Hoffentlich nicht so bald'' oder ''Nee, das mach ich nicht''.

 �u�erte die Theorie, dass eine Lehn�bersetzung aus dem Irischen vorliegen k�nnte, da es auch in Irland Begr��ungen mit �hnlichem Inhalt und dieser Wortstellung g�be. Nur in Irland und im s�ddeutschen Sprachraum im ehemaligen Missionsgebiet der  sei bei der Begr��ung ?die Formel ?Gr�� Gott?? enthalten.

Wortmarke

Die Dialektvariante ''griaß di'' wurde im Jahr 2011 von einer deutschen Firma als vom 7. August 2012, abgerufen am 7. August 2012</ref> Diese Eintragung wurde jedoch auf Antrag Dritter gelöscht.

Rezeption

Für die .'' Darmstadt 2018, S. 84.</ref>

Die Künstlerin Ursula Beiler gestaltete ein 5 bis 6 m langes schwarzes Schild mit der konturiert rot-weiß-roten Aufschrift ''GRÜSS GÖTTIN''. Dieses wurde 2008 an der Autobahn bei Kufstein, in der Wiese, etwa 2,5 m hoch, sichtbar für Autofahrer, die von Deutschland nach Österreich fahren, aufgestellt und vor Ablauf der Bewilligung am Monatsende am Freitag, dem 29. Jänner 2016, abgebaut. Die Tafel löste inhaltliche Kontroversen aus, wurde zwischenzeitlich kurz entfernt, da die Künstlerin zwar die Zustimmung der bekam, jedoch vergessen hatte, bei der Kufstein eine erneute Bewilligung einzuholen. Einmal wurde die Tafel von unbekannt erweitert auf ?GRÜSS GOTT IN TIROL?.

, 18. März 2021, abgerufen am 18. März 2021.</ref>

Siehe auch

Literatur

''Vgl. auch die Literaturangaben im Artikel .''
  • '' von Jacob und Wilhelm Grimm,'' Band 9, Sp. 1013, unter Bedeutung ''grüszen B5c''. .
  • '','' Band II, S. 489.
  • '','' Band II, Sp. 887/888.

Weblinks

Fußnoten